Homeoffice-Guide
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Warum ist Remote-Arbeit so schwierig?

Die Vorteile der Arbeit von zu Hause aus liegen auf der Hand. Flexiblere Zeitplanung, der Entfall von Anfahrtswegen und eine verbesserte Work-Life-Balance etwa werden häufig angeführt. Dennoch ist Remote-Arbeit nicht für jeden Mitarbeiter geeignet. Während die einen schwärmen, empfinden andere die Arbeit im Homeoffice als Belastung. Doch aus welchen Gründen gilt das Arbeiten in den eigenen vier Wänden als so schwierig?

Kurz gesagt: Homeoffice ist nicht jedermanns Sache. Hier einige Gründe, die Remote-Arbeit für manche zur echten Herausforderung werden lassen.

Unterschiedliche Zeitzonen und Standorte

Eine der größten Herausforderungen, mit denen sich Remote-Mitarbeiter konfrontiert sehen, ist die Zusammenarbeit mit Kollegen in anderen Städten, Ländern oder Zeitzonen. Die Distanz kann den Zusammenhalt im Team schwächen und Arbeitsprozesse erschweren.

Erfolgreiche Zusammenarbeit passiert nicht nebenbei. Klar definierte Grundregeln können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass alle Teammitglieder das gleiche Ziel vor Augen haben und effektiv miteinander kommunizieren.

Einsamkeit und mangelnde soziale Kontakte

Menschen brauchen soziale Interaktion, doch in einem Remote-Arbeitsmodell kann es schwierig sein, Kollegen zu persönlichen Gesprächen zu treffen. Die Arbeit von zu Hause bringt daher ein höheres Risiko der Vereinsamung mit sich, und Studien zeigen, dass 20 % der Arbeitskräfte diesen Aspekt als die größte Herausforderung der Arbeit im Remote-Modell betrachten. 

Persönlicher Austausch und regelmäßige Gespräche mit Kollegen sind wichtig für den Stressabbau. Sie fördern die psychische Gesundheit und helfen, Verstimmungen aufgrund von Einsamkeit entgegenzusteuern.

Ablenkung

Ein weiteres Hindernis, das Mitarbeiter im Homeoffice bewältigen müssen, sind Ablenkungen. Zwar sind viele Arbeitnehmer der Ansicht, dass die Arbeit von zu Hause aus produktivitätssteigernd wirkt, doch nur allzu leicht können Ablenkungen in den eigenen vier Wänden auch zu unangenehmen Unterbrechungen führen.

Am besten umgehen Sie dieses Problem mit gutem Zeitmanagement und einer strengen Trennung von Arbeits- und Freizeit auch im Homeoffice. Das Einhalten eines festen Zeitplans schafft Struktur und kann so helfen, in einer ansonsten eher chaotischen Umgebung einen nachhaltig angenehmen Arbeitsalltag zu etablieren.

Technische Probleme

Noch ein potenzieller Stolperstein für Remote-Mitarbeiter sind Probleme mit der Technik. Insbesondere in der Übergangsphase gehören technische Schwierigkeiten zu den wichtigsten Gründen, aus denen die Arbeit im Homeoffice als anstrengend empfunden wird.

Bevor Sie vollständig in ein Remote-Arbeitsmodell wechseln, sollten Sie sich daher unbedingt um eine funktionierende Technik bemühen. Von VPN-Verbindungen bis hin zu Geräten, die Sie für Ihren Arbeitsalltag benötigen: Versuchen Sie, diesbezügliche Probleme möglichst schon vorab zu lösen. Vergewissern Sie sich, dass Sie über geeignete Tools und Ressourcen für einen nahtlosen Wechsel zwischen verschiedenen Standorten verfügen.

Hilfreich sind auch unsere Hinweise zum Vermeiden von Stress und Burn-out für angehende Telearbeiter.