Leitfaden für Remote-Arbeit

Statistiken zu Tele- und Heimarbeit

Statistiken zu Tele- und Heimarbeit

Eine von vielen Erkenntnissen aus dem Jahr 2020 ist, dass Flexibilität nicht nur eine Annehmlichkeit ist, über die man sich gegebenenfalls zwar freut, die man aber nicht unbedingt braucht.

Für die meisten Menschen in der digitalen Arbeitswelt (also alle, die mit dem Computer oder anderen digitalen Geräten arbeiten) ist ortsunabhängiges Arbeiten die Zukunft – und das nicht nur in den USA, sondern überall auf der Welt.

Während die Umstellung auf Remote-Arbeitsmodelle in vielen Branchen von den weltweit ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen beschleunigt wurde, sehen etwa der Guardian und andere einen „nachhaltigen Wandel“ hin zur Arbeit von zu Hause aus. Gestützt wird diese These von Studien und Umfragen, die auf eine bereits seit längerem rasant steigende Beliebtheit von Remote-Modellen hindeuten.

Unternehmen, die in entsprechende Infrastruktur investieren, haben bei Risiken und Herausforderungen wie COVID-19 – vom Time-Magazin als „das größte Homeoffice-Experiment der Welt“ bezeichnet – mehr Möglichkeiten, flexibel mit der Situation umzugehen.

Die Kommunikation in geografisch verteilten Teams ist für viele Unternehmen längst ein Teil der „neuen Normalität“ geworden. Zahlreiche überzeugende Statistiken zu Remote-Arbeit deuten jedoch darauf hin, dass uns auch in den Bereichen Mitarbeitereinstellung, Jobzufriedenheit und Produktivität im Homeoffice noch große Veränderungen bevorstehen. Hier eine kleine Auswahl an Homeoffice-Statistiken, die mitunter überraschende Einblicke liefern.

Statistiken zur Produktivität im Homeoffice

Im Zuge der plötzlichen Einführung von Remote-Arbeitsmodellen sahen sich viele Unternehmen gezwungen, eilig ihre Cybersicherheitsstrategie zu überdenken (oder überhaupt erst eine zu entwickeln). Die Arbeit von zu Hause aus birgt einige sicherheitstechnische Tücken, derer sich die Unternehmen erst langsam bewusst werden. Werfen wir einen Blick auf einige aktuelle Statistiken zum Thema Produktivität im Homeoffice.

Um herauszufinden, ob Remote-Arbeit sicher ist, haben wir einen Online-Fragebogen zum Thema Cybersicherheit entwickelt und an mehr als 1000 Vollzeit-Arbeitskräfte in US-amerikanischen Unternehmen gesendet.

  • 41 % der Remote-Arbeitskräfte gaben an, ungesicherte private Anwendungen zu nutzen, um auf vertrauliche arbeitsrelevante Daten zuzugreifen
  • 19 % der Remote-Mitarbeiter gaben an, entweder nichts von Homeoffice-Richtlinien in ihrem Unternehmen zu wissen oder aber in einem Unternehmen zu arbeiten, das über keine solchen Richtlinien verfügt

Angesichts der steigenden Verbreitung von Homeoffice-Modellen und vielerorts weiterhin geschlossener Büros haben wir mehr als 1000 Arbeitnehmer befragt, die in Vollzeit remote für ihre Unternehmen tätig sind. Ziel der Umfrage mit SurveyMonkey Audience war es, herauszufinden, ob die Arbeitnehmer bei der Arbeit im Remote-Modell Unterstützung von ihren Unternehmen erhielten. Die Rückmeldungen waren ernüchternd.

  • 44 % der Remote-Mitarbeiter gaben an, nicht über die richtigen Infrastrukturen, Plattformen und Daten zu verfügen, die sie benötigten, um voll produktiv arbeiten zu können 
  • 52 % der Remote-Mitarbeiter gaben an, im Umgang mit den verfügbaren Arbeitsmanagement-Plattformen nicht ausreichend geschult zu sein
  • Rund 49 % gaben an, nicht zu wissen, was in Bezug auf Verfügbarkeit, Produktivität und Arbeitszeiten von ihnen erwartet wird

Um herauszufinden, wie gut Unternehmen auf die Arbeit im Remote-Modell vorbereitet sind, haben Wrike und SurveyMonkey mehr als 1000 Remote-Mitarbeiter in Unternehmen mit über 200 Mitarbeitern befragt. 

  • 49 % der Mitarbeiter gaben an, noch nie von zu Hause aus gearbeitet zu haben
  • 9 % der Mitarbeiter gaben an, immer remote zu arbeiten
  • 9 % gaben an, mehrmals pro Woche remote zu arbeiten
  • Rund 52 % der Mitarbeiter gaben an, dass sich die Arbeit von zu Hause aus negativ auf ihre Effizienz und die Produktivität des Unternehmens insgesamt auswirken würde.


Telearbeit erfreut sich seit Jahren steigender Beliebtheit

Angesichts von blitzschnellen Internetgeschwindigkeiten und zuverlässigen Cloud-Lösungen wie Wrike sowie einer sich verändernden Perspektive auf Themen wie Work-Life-Balance und Wohlbefinden ist es kein Wunder, dass die Arbeit von zu Hause aus immer beliebter wird. 

Telearbeit verschärft den Wettbewerb um Personal

Wie Forbes feststellt, ist die Möglichkeit, remote zu arbeiten, in unserer Zeit längst mehr als ein gewöhnlicher Jobvorteil. Arbeitnehmer suchen heute nicht mehr nur ein gutes Gehalt, sondern bewerten die Attraktivität von Arbeitgebern ganzheitlich. Dazu gehören auch Überlegungen rund um Work-Life-Balance sowie flexible Arbeitszeiten und -bedingungen.

  • 80 % der US-amerikanischen Arbeitnehmergeben an, dass sie eine Stelle ablehnen würden, die keine Flexibilität zulässt
  • Bei einer Befragung von 880 Wissensarbeitern in den USA gaben 74 % an, sie würden ihren Job kündigen, um remote zu arbeiten
  • Bis 2030, mit Abschluss des Berufseinstiegs der Generation Z, wird die Nachfrage nach Remote-Positionenum 30 % steigen 
  • 50 % der Telearbeiter planen, eines Tages ihr eigener Chef zu sein
  • 34 % der befragten Personen in einer Umfrage gaben an, sie würden eine Gehaltskürzung in Höhe von 5 % in Kauf nehmen, wenn sie dafür remote arbeiten könnten 

Was sagen uns diese Telearbeit-Statistiken über die Zukunft der Personalbeschaffung? Zunächst einmal geht daraus hervor, dass flexible Arbeitsmodelle im Wettbewerb um die besten Fachkräfte weiterhin von wesentlicher Bedeutung sind.

Die globale Generationenstudie von PwC kam zu dem Schluss, dass viele jüngere Arbeitnehmer unter Arbeit vor allem eine Tätigkeit und nicht einen Ort verstehen. Ein cloudbasierter digitaler Arbeitsplatz, mit dem sich Arbeitsabläufe flexibel und transparent gestalten lassen, trägt dieser Sichtweise Rechnung.

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Arbeitnehmer geben an, im Homeoffice produktiver zu sein

Weniger Ablenkungen am Arbeitsplatz und der Einsatz von Collaboration-Tools wie Wrike haben zur Folge, dass sich Arbeitnehmer ihre Arbeitsauslastung besser einteilen können, ohne den Kontakt zu ihrem Team zu verlieren.

Cloudbasierte und digitale Tools sind heute intuitiver und besser an unsere Arbeitsprozesse angepasst als noch vor wenigen Jahren. Wrike-Nutzer geben an, insgesamt weniger E-Mails zu versenden und in diesem Zusammenhang auch weniger Zeit mit der Suche nach alten oder veralteten Informationen zu verschwenden.

Nicht zuletzt empfinden Arbeitnehmer flexible Modelle als positiv für ihr Wohlbefinden und ihre Jobzufriedenheit

Wie sollte es auch anders sein? Telearbeiter haben weniger Anfahrtszeiten, mehr Zeit für ihre Familien und brauchen sogar weniger Krankenstandstage als ihre Kollegen im Büro.

  • 75 % der Remote-Arbeitnehmer geben an, die Arbeit von zu Hause aus habe ihre Work-Life-Balance verbessert
  • 71 % der Remote-Arbeitnehmer geben an, in ihrem derzeitigen Arbeitsverhältnis glücklich zu sein (gegenüber nur 55 % der Arbeitnehmer im Büro)
  • 36 % der Rentner geben an, sie hätten weitergearbeitet, wenn sie Zugang zu einem Homeoffice- oder Teilzeitmodell gehabt hätten
  • 40 % der Remote-Arbeitnehmer geben an, an einem durchschnittlichen Arbeitstag „keinen Stress“ zu verspüren
  • 57 % der Arbeitgeber geben an, flexible Arbeitsmodelle hätten die Stimmung verbessert und die Mitarbeiterfluktuation reduziert


Telearbeit ist die Zukunft

Diese Homeoffice-Statistiken zeigen, dass sich unsere Arbeitswelt im Wandel befindet und Flexibilität für immer mehr Arbeitnehmer ein entscheidender Faktor für die Gestaltung ihrer beruflichen Laufbahn ist. Viele Menschen verabschieden sich allmählich von ihrem traditionellen Bild dessen, was Arbeit bedeutet, und so wird sich Remote-Arbeit voraussichtlich auch in Zukunft weiter verbreiten.

Möchten Sie Ihre eigene Remote-Arbeitsstrategie entwickeln? Mit der Plattform für flexibles Arbeitsmanagement von Wrike können Teams ortsunabhängig zusammenarbeiten und die besten Projekte ihrer Karriere verwirklichen.