Leitfaden für Remote-Arbeit

Was ist die Zukunft der Remote-Arbeit?

Telearbeit nach COVID-19

Hybrides Arbeiten wird uns erhalten bleiben, ob von Arbeitgebern vorgeschrieben oder von Arbeitnehmern frei gewählt. Unsere Arbeitswelt hat sich verändert und wird sich weiter verändern. Zwar können wir jetzt noch nicht wissen, was im Detail auf uns zukommt, doch anhand von Trends lassen sich die Entwicklungen in Bereichen wie Personalbeschaffung oder virtuelle Eventausrichtung besser abschätzen. 

COVID-19 hat kleine, mittlere und große Unternehmen zu einer raschen Anpassung gezwungen. Wie es nach der Pandemie mit Remote-Arbeit weitergehen wird, ist derzeit noch ungewiss. Auch wenn viele Unternehmen die Umstellung vorerst erfolgreich geschafft haben – gewisse Herausforderungen bleiben und müssen von Führungskräften auch in Zukunft sorgfältig beobachtet werden.

Telearbeit in der Pandemie

Während manche Unternehmen in der Pandemie bereits nach wenigen Tagen auf Remote-Betrieb umgestellt hatten, ließen sich andere Firmen nur langsam und widerwillig auf die Veränderungen ein. In Zukunft wird Remote-Arbeit wohl als wesentliches Instrument zur Sicherung der Geschäftskontinuität erhalten bleiben. Es ist daher anzunehmen, dass viele Unternehmen künftig strukturierte Homeoffice-Richtlinien ausarbeiten und ihre ortsunabhängig tätigen Mitarbeiter umfassend unterstützen werden.

Die Gewährleistung sicherer Remote-Infrastruktur ist eine anhaltende Herausforderung. Früher verwalteten Unternehmen sämtliche Vorgänge zentral. Nun macht die große Zahl an Remote-Mitarbeitern eine Anpassung der Sicherheitsstrukturen notwendig. Für Mitarbeiter haben Daten- und Netzwerksicherheit wenig überraschend hohe Priorität. 2020 verzeichneten Experten einen Anstieg des Phishing-Betrugs um 667 %.

Andererseits müssen Arbeitnehmer im Homeoffice auch darauf achten, nicht das Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben zu verlieren. Häufig sind die Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit verschwommen, was die Produktivität der Mitarbeiter und ihrer Teams gefährdet. Um ihre Mitarbeiter in dieser Situation zu unterstützen, investieren viele Arbeitgeber aktiv in die physische und psychische Gesundheit ihrer Belegschaft.

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Warum uns Remote-Arbeit auch in Zukunft erhalten bleiben wird

Viele Arbeitgeber werden vermutlich auch nach der Pandemie langfristig Remote-Arbeitsmodelle beibehalten, denn die Arbeit von zu Hause aus steigert die Mitarbeiterproduktivität, reduziert die Kosten für Räumlichkeiten und wirkt sich positiv auf die Umwelt aus.

Bestimmt wird es aber auch Unternehmen geben, die den Remote-Betrieb nach der Pandemie wieder einstellen, und wiederum andere, die ihren Arbeitnehmern auf freiwilliger Basis flexible Modelle anbieten werden. Die Zunahme an flexiblen Arbeitnehmern wird einen steigenden Bedarf an Co-Working-Spaces und Gemeinschaftsarbeitsflächen sowie Hot-Desking-Modellen nach sich ziehen.

Das größte Homeoffice-Experiment der Welt hat dazu geführt, dass Remote-Teams gelernt haben, anders miteinander zu kommunizieren, neue Produktivitätsstrategien zu entwickeln und neue Collaboration-Tools und Technologien zu nutzen. Die Implementierung von hybriden und Remote-Arbeitsmodellen ist keine Angelegenheit, die von einem Tag auf den anderen abgeschlossen ist. Tatsächlich ist die Einrichtung einer funktionierenden Remote-Infrastruktur über sämtliche Unternehmensbereiche hinweg ein vielfach unterschätztes Unterfangen. Eine solide, auf Verständnis basierende Unternehmenskultur und eine strukturierte Herangehensweise sind die Grundvoraussetzung.

Remote-Arbeit: Ein Blick in die Zukunft


Remote-Modelle werden bleiben

Eine aktuelle Umfrage hat gezeigt, dass sich die Zunahme der Telearbeit in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit fortsetzen wird. 77 % der Befragten gaben an, für die Zukunft mit mindestens drei Homeoffice-Arbeitstagen pro Woche zu rechnen. Besonders in Branchen, die bereits vor der Pandemie eine hohe Remote-Quote aufwiesen, wird diese Art zu arbeiten auch danach stärker verbreitet bleiben.

Arbeitgeber werden Ziele der Remote-Arbeit neu definieren

Ein Großteil der Unternehmen, die seit kurzem auf Remote-Arbeitsmodelle setzen, hat sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie zu diesem Schritt entschlossen. Doch eine Pandemie ist kein Ziel, auf das man hinarbeiten kann. Damit die Arbeit von zu Hause auch in Zukunft funktioniert, müssen sich die Arbeitgeber fragen, was sie mit den entsprechenden Arbeitsmodellen erreichen möchten.

Hier einige potenzielle Beweggründe für die Beibehaltung von flexiblen Modellen: 

  • Kostenoptimierung durch Einsparung von Büroflächen
  • Steigerung von individueller Produktivität und Teamproduktivität 
  • Flexiblere Gestaltung der Unternehmenskultur gemäß den Bedürfnissen der Mitarbeiter
  • Anpassung an Business-Trends und Marktentwicklungen

Manche Unternehmen nehmen sich die Situation auch zum Anlass für eine Restrukturierung. Diesbezügliche Maßnahmen können von Zwangsbeurlaubungen bis hin zu Personalabbau oder dem vermehrten Einsatz von Auftragsarbeitern reichen.

Neue Richtlinien für die Arbeit im Homeoffice

Sind die Geschäftsziele klar definiert, muss die Führungsebene einen neuen Arbeitsstil bzw. neue Remote-Arbeitspraktiken etablieren. Um die Kommunikation zu verbessern, greifen manche Unternehmen auf wöchentliche virtuelle Team-Meetings und klar festgelegte Produktivitätsstandards zurück.

Sobald die Frage nach dem Warum beantwortet ist, müssen Unternehmen überlegen, wie sich die Remote-Arbeit langfristig erfolgreich umsetzen lässt. Neue Remote-Praktiken müssen auch in überarbeiteten HR-Richtlinien und Einstellungspraktiken reflektiert sein. Da uns Remote-Arbeitsmodelle noch länger begleiten werden, sind kurzfristige Lösungen nicht ausreichend. Unternehmen benötigen eine langfristige Vision und müssen ihren Businessplan, ihre Unternehmenskultur und ihre Strategien entsprechend anpassen.

Viele Unternehmen werden womöglich auch auf ein hybrides Arbeitsmodell setzen, in dem Mitarbeiter frei wählen können, wann sie ins Büro kommen und wann sie lieber von zu Hause aus arbeiten möchten.

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