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Unternehmenskultur

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10 tödliche Anzeichen einer vergifteten Unternehmenskultur
Zusammenarbeit 10 Min. Lesezeit

10 tödliche Anzeichen einer vergifteten Unternehmenskultur

Sicherlich kennen wir alle die Diskussionen über das Thema Unternehmenskultur: "Bauen Sie eine Unternehmenskultur auf, die Fachkräfte anzieht und zum Bleiben überzeugt!" oder "Bei der Unternehmenskultur geht es nicht um Jobvorteile, sondern um Werte". Das Meiste davon ist gut, manches auch albern. Doch genau wie Sie sich dafür entscheiden können, eine gesunde Unternehmenskultur aufzubauen, indem Sie Werte und klare Ziele in die tägliche Routine einbeziehen, können Sie die Unternehmenskultur einfach komplett ignorieren, sich nicht dafür einsetzen... und zuschauen, wie die Mobber und weniger gewünschten Elemente den Arbeitsplatz in einen vergifteten Schauplatz verwandeln, auf dem Mitarbeiter in den Schatten gestellt werden und verbale Attacken an der Tagesordnung sind. Einer der vier Schlüsselgrundsätze im Rahmen von Scrum ist: „Veränderung zulassen oder untergehen“. Für die Arbeitsplatzkultur gilt zudem: „Wenn man sich nicht darum kümmert, nimmt das Unkraut überhand. “ Es ist unmöglich, hochtalentierte Mitarbeiter zum Bleiben zu überzeugen, wenn das Arbeitsumfeld vergiftet ist und schlechtem Benehmen freien Lauf gelassen wird. Das sind 10 Warnsignale, auf die Sie achten sollten. Ersticken Sie diese im Keim — wenn Ihnen Ihr Unternehmen am Herzen liegt. 1. Negative Bewertungen von Mitarbeitern bei Glassdoor (oder Kununu) Negative Bewertungen über Ihr Unternehmen sind nicht ganz zu verhindern. Wenn diese Kritik allerdings anonym ist und von Mitarbeitern kommt, müssen Sie sich mit der Frage konfrontieren, woran das liegen könnte. Wäre es möglich, dass sich Mitarbeiter nicht trauen, offen im Büro zu reden, weil sie Angst vor einer negativen Reaktion haben? Möchten diese Mitarbeiter andere Bewerber warnen, weil sie mit ihrem Arbeitsplatz unglücklich sind? Oder ist die anonyme Bewertung, die einzige Möglichkeit, dem angesammelten Frust freien Lauf zu lassen? Möglicherweise trifft alles zu. Wenn Ihren Mitarbeitern kein Eskalationsprozess für ihre Arbeitsbeziehungen zur Verfügung steht, wenn Manager ihren Teammitgliedern nicht zuhören und sich nicht um deren Probleme kümmern, dann ist es höchstwahrscheinlich, dass Ihre Mitarbeiter sich bei Glassdoor oder ähnlichen Karriereportalen Luft machen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern Alternativen, um Ihre Probleme darzulegen, und Möglichkeiten, Feedback geben zu können. Helfen Sie ihnen, sich "Gehör im Unternehmen" zu verschaffen. 2. Klatsch, Intrigen und passiv-aggressive Kommunikation Es ist etwas anderes, sich auf einem privaten Chat-Kanal über etwas auszulassen, als passiv-aggressive Äußerungen in einem öffentlicheren Bereich zu machen, wie z.B. in der Arbeitsmanagement-Software oder im Skype-Chat des Unternehmens. Wenn professionelle Höflichkeit und konstruktive Kritik durch Beschimpfungen, Lästern, Klatsch, rassistische/sexistische Kommentare oder generell Mobbing ersetzt werden, dann ist die einzige Kultur, die in Ihrem Unternehmen kultiviert wird, eine Bakterienkultur. 3. Gute Mitarbeiter kündigen, um woanders ihr Glück zu suchen Wenn Ihre besten Mitarbeiter in Scharen das Schiff verlassen, ist das möglicherweise ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Natürlich kann es sein, dass sie nach ein oder zwei Jahre einfach das Unternehmen wechseln wollen (durchschnittliche Beschäftigungszeit von tausenden von Mitarbeitern), aber wenn mehrere freiwillig kündigen, sollten Sie nach den Motiven forschen. Als erste Maßnahme sollten Sie grundsätzlich ein Abschluss-Gespräch führen. Auch wenn der Arbeitnehmer in diesem Gespräch das Feedback verschönert (um sich die Türen offen zu halten), stoßen Sie vielleicht doch auf Informationen, die Sie nie wahrgenommen haben. Möglicherweise entdecken Sie zusammen mit Ihrem Manager-Team Probleme, die vorher nie aufgefallen sind. Letztendlich ist inzwischen bekannt: Mitarbeiter verlassen nicht ihren Job, sondern ihren Chef. 4. Mitarbeiter arbeiten isoliert Werden wichtige Projekte in Zusammenarbeit ausgeführt, die sich über die ganze Abteilung erstreckt? Oder werden Projekte in isolierten Teams ausgeführt, die manchmal die Aufgaben doppelt erledigen und nie Gebrauch von einem Wissens-Pool machen? Wenn Zusammenarbeit und Teilen nicht fest in der Unternehmenskultur verankert sind und es keine Tools gibt, um beides zu unterstützen und zu fördern, dann seien Sie vorsichtig. Sie werden denselben Problemen begegnen, die vor einigen Jahren bei General Motors zum Rückruf von tausenden von Autos mit Unkosten in Millionenhöhe geführt haben. Wenn Ihre Mitarbeiter isoliert arbeiten, gehen Sie der Sache auf den Grund. Liegt es nur daran, dass die Teams nicht außerhalb der Komfortzone arbeiten möchten? Oder daran, dass die Teams leidenschaftlich ihren Wissensschatz hüten? Egal was genau der Grund ist, es muss dringend etwas unternommen werden, um die Situation wieder auf den richtigen Weg zu leiten, weil es negative Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg hat. Wenn Sie auf der Suche nach einem Collaboration-Tool sind, das Ihr Team aus der Isolierung lockt und ihnen bei der Zusammenarbeit innerhalb des ganzen Unternehmens hilft, dann starten Sie noch heute eine kostenlose Wrike-Testphase. 5. Zügelloses schlechtes Benehmen Wenn Sie auf eine Zahnpastatube drücken, kommt eine Menge Zahnpasta raus. Dasselbe kann passieren, wenn Sie zu viel Druck auf Ihr Arbeitsumfeld ausüben und Ärger sich Luft macht. Doch wenn unethisches oder unrechtmäßigen Verhalten toleriert wird, könnten Ihre Mitarbeiter glauben, dass dies zur Unternehmenskultur dazugehört. Was wiederum dazu führen kann, dass sich eine Party-Kultur zusammen mit unethischen Geschäftspraktiken durchsetzt. Oder es zu einem Pulverfass aus sexistischen Kommentaren zwischen dem Chief-Marketing-Officer und den Gründern führt. Wenn Sie Ihren Garten nicht pflegen, wuchert das Unkraut. 6. Es wird mehr über Jobvorteile gesprochen als über die Aufgaben Werfen Sie einen Blick auf Online-Artikel über Ihr Unternehmen und die Arbeitsplätze (auch Glassdoor-Bewertungen). Was wird besonders hervorgehoben? Die positive Einstellung der Mitarbeiter der Arbeit gegenüber? Oder werden nur die kostenlosen Mittagessen, der Tischtennis-Bereich und die Happy Hour am Freitag erwähnt? Wenn Jobvorteile eine wichtigere Stellung einnehmen als die Unternehmenswerte, ist das ein deutliches Warnsignal. Es ist an der Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und herauszufinden, was die einzelnen Personen wirklich von Ihrem Unternehmen halten. 7. Taktisches Manöver kommt ins Spiel Wie werden Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen befördert? Aufgrund ihrer Leistung? Wenn ja, wird der Fortschritt systematisch gemessen und sind die Karriereperspektiven klar und deutlich festgelegt? Oder müssen Mitarbeiter anhand von taktischen Manövern, z.B. persönlichen Gefallen, Unterwürfigkeit und Einschleimen bei ihren Vorgesetzten, mühsam die Leiter hochkriechen und werden dafür eventuell sogar besser bewertet als ihre Kollegen? Wenn die Karrierelaufbahn nicht transparent ist und es keine legitime Art und Weise gibt, um befördert zu werden, werden die Arbeitnehmer entweder die Situation ausnutzen oder sie werden kündigen, um eine Karriere in einem Unternehmen zu machen, das persönliches Wachstum fördert und eine Stelle auf einer offiziellen Leiter anbietet. 8. Mitarbeiter werden ausgeschlossen Befragen Sie Ihre Mitarbeiter. Gibt es einen bestimmten Mitarbeiter, der grundsätzlich von wichtigen Entscheidungen ausgeschlossen wird? Werden Remote-Mitarbeiter mit demselben Respekt behandelt und erhalten sie denselben Auftrieb, wie die betriebsinternen Mitarbeiter? Können Mitarbeiter mit Behinderungen an den Teambuilding-Spielen teilnehmen? Erhalten nur aggressive Selbstdarsteller Jobvorteile und Provisionen? Wenn man sich nicht die Mühe macht, alle Mitarbeiter mit einzubeziehen, dann werden Sie möglicherweise Verdrossenheit und Erbitterung ernten. 9. Keine Transparenz auf höherer Management-Ebene Unternehmenskultur kommt von oben. Wenn Transparenz zu Ihren Kernwerten gehört, dann versichern Sie sich, dass Ihr Führungsteam ein makelloses Beispiel dafür ist. Sind die Roadmap, die finanzielle Situation und die Zukunftspläne des Unternehmens offengelegt? Oder wird die Unternehmenssituation geheim gehalten, bis es zu einer unerwarteten Wende oder zu Entlassungen kommt? Eine gesunde Unternehmenskultur beginnt mit der Führung. Sie können nicht erwarten, dass alle anderen in Ihrem Unternehmen sich bezüglich der Arbeitsauslastung, Problemen usw. transparent verhalten, wenn Ihre Manager die Unternehmenskultur nicht in die Praxis umsetzen. 10. Geld wird für Dinge verschwendet, die für Ihre Mitarbeiter keine Bedeutung haben Wieviel Geld geben Sie dafür aus, die Arbeitsmoral zu heben? Werden die Firmenparties in einer schönen Location veranstaltet oder in einer Spelunke? Stimmen die Entscheidungen über Team-Events, Büro-Location, Catering-Service usw. wirklich mit den Wünschen Ihrer Mitarbeiter überein? Oder wählen Sie grundsätzlich die billigste Option? Stellen Sie Budget dafür bereit, dass extern arbeitende Mitarbeiter regelmäßig zu ihrem Team reisen können? Was unternehmen Sie, um den Teamgeist zu stärken? Zahlen Sie Gehälter, die hochqualifizierte Fachkräfte anziehen? Der wichtigste Aspekt hierbei ist: Was ist Ihren Mitarbeitern wirklich wichtig? Finden Sie es heraus und investieren Sie in Ihre wichtigste Ressource. Als Gegenleistung werden Ihre Mitarbeiter ihr Bestes geben und motivierter und zielstrebiger arbeiten. Überprüfen Sie Ihre Unternehmenskultur: Eventuell ist eine Entgiftungs-Kur dringend nötig Wenn einige (oder alle) von diesen Anzeichen zutreffen, dann ist es ein klares Zeichen dafür, dass das Unternehmen nicht gut läuft und die Mitarbeiter nicht glücklich sind. Glückliche Mitarbeiter tragen viel zum Unternehmenserfolg bei: Sie lassen sich ein Zehntel weniger krankschreiben im Vergleich zu unglücklichen Kollegen, sind sechs Mal motivierter und versuchen doppelt so lang im Unternehmen zu bleiben und sind doppelt so produktiv. Daher sollten Sie sich die Frage stellen: Setze ich mich genug für mein Unternehmen ein, indem ich mich um eine bessere Unternehmenskultur bemühe? Das könnte Sie auch interessieren: Schlechtes Benehmen im Büro ist eine riskante Sache Streben nach einem positiven Arbeitsumfeld: Interview mit Glücks-Experte Shawn Achor 20 Methoden, um Mitarbeiter glücklicher & produktiver zu machen (Infografik)

Was ist Employee Wellbeing und warum ist es wichtig?
Führung 10 Min. Lesezeit

Was ist Employee Wellbeing und warum ist es wichtig?

Employee Wellbeing ist ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Arbeitsumgebung und Unternehmenskultur. Unternehmen, die das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter fördern, sorgen für ein positives und produktives Klima mit weniger Stress. Der Begriff des Wohlbefindens bezieht sich hierbei sowohl auf physische und psychische Gesundheit als auch auf komplexere Faktoren wie Zufriedenheit und Mitsprachemöglichkeiten. In diesem Artikel gehen wir darauf ein, was Employee Wellbeing bedeutet, warum es wichtig ist und wie Sie mithilfe einer Projektmanagementlösung ein wirksames Employee-Wellbeing-Programm auf die Beine stellen können. Was versteht man unter Employee Wellbeing? Employee Wellbeing beschreibt den allgemeinen mentalen, physischen, emotionalen und ökonomischen Gesundheitszustand Ihrer Mitarbeiter. Dieser wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, etwa Beziehungen zu Arbeitskollegen, getroffene Entscheidungen und verfügbare Hilfsmittel und Ressourcen. Auch Arbeitszeiten, Entlohnung und Arbeitssicherheit wirken sich auf Gesundheit und Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter aus.  Individuelle Unterschiede sind normal, doch im Durchschnitt sollte das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter auf einem Niveau liegen, das ein produktives und gesundes Arbeiten ermöglicht. Bedenken Sie dabei, dass auch außerhalb des Arbeitsplatzes liegende Faktoren Auswirkungen auf Ihre Mitarbeiter haben. Eine suboptimale Wohnsituation, eine angeschlagene physische Gesundheit oder familiäre Probleme schlagen sich auch in der Leistung am Arbeitsplatz nieder. Dass Arbeitgeber über diese im Privaten liegenden Aspekte keine Kontrolle haben, ist unbestreitbar. Für jene Faktoren, die in ihrem Einflussbereich liegen, können und sollten sie jedoch sehr wohl Verantwortung übernehmen. Eine kürzlich von Alight durchgeführte Studie zum Thema Employee Wellbeing kam zu dem Ergebnis, dass weniger als die Hälfte der Arbeitnehmer in den USA eine positive Wahrnehmung von ihrem allgemeinen Wohlbefinden haben. Insgesamt kann festgestellt werden, dass das Wohlbefinden der Arbeitnehmer von Anfang 2020 bis Mitte 2021 stark gesunken ist – auch nachdem viele Unternehmen wieder in den Normalbetrieb zurückgekehrt sind.  Warum ist das Wohlbefinden am Arbeitsplatz so wichtig? Es ist eine Pflicht des Arbeitgebers, seinen Mitarbeitern die nötige Unterstützung für die Erhaltung ihrer körperlichen und psychischen Gesundheit zu geben. Dennoch werden in vielen Unternehmen keine entsprechenden strategischen Maßnahmen gesetzt. Eine gute Wellbeing-Strategie kann Mitarbeitern ein Gefühl der Wertschätzung vermitteln und wichtigen Rückhalt bieten. Zudem kann es dazu führen, dass sich Mitarbeiter aktiver einbringen und Teams im gesamten Unternehmen zum Erreichen ihrer Ziele motiviert werden. Ein neueres Beispiel für die Bedeutung von Mitarbeitergesundheit und -wohlbefinden kommt aus der US-amerikanischen Film- und Unterhaltungsindustrie. Die International Alliance of Theatrical Stage Employees (IATSE), in der zahlreiche technische Mitarbeiter in der Film- und TV-Produktion organisiert sind, erwogen vor kurzem einen Streik zur Verbesserung des Employee Wellbeings. Probleme wie inhumane Arbeitszeiten, zu kurze Ruhephasen und ein unzureichendes Gehalt haben nachteilige Auswirkungen auf sämtliche Bereiche der Mitarbeitergesundheit. Aktuell berichten viele Arbeitnehmer davon, dass das Fehlen von geeigneten Fördermaßnahmen mit konkreten negativen Folgen für sie einhergeht. Zweifelsohne sollte das Wohlbefinden der Mitarbeiter für alle Unternehmen eine wesentliche Grundvoraussetzung sein. Auch kleine Unternehmen oder Akteure in anderen Bereichen können Maßnahmen ergreifen, um die Lebensqualität aller Beteiligten zu steigern. Wer sich jetzt proaktiv um das Wohlergehen von Mitarbeitern kümmert, kann in Zukunft Leben verbessern oder sogar retten. Vorteile einer gesunden und zufriedenen Belegschaft Mitarbeiter, die sich wohlfühlen, bringen meist bessere Leistungen. So steigt die Produktivität und die Mitarbeiter entwickeln positivere Gewohnheiten. Studien zeigen, dass Arbeitnehmer um 13 % produktiver sind, wenn sie sich glücklich fühlen. Auch die Unternehmensleitung kann hierzu einen Beitrag leisten – beispielsweise mit Maßnahmen wie dem Ermöglichen einer nachhaltig gesunden Work-Life-Balance. Dies dient zudem der Absicherung der Business Continuity auch in arbeitsreichen Zeiten.  Darüber hinaus wirkt sich ein hohes Wohlbefinden auch auf die Arbeitsmoral aus. Sind die Bedürfnisse der Arbeitnehmer gestillt, fühlen sie sich wertgeschätzt und kompetent. In einem Wellbeing-Programm eines großen Unternehmens heißt es: „Diese Maßnahmen zielen auch darauf ab, den Zeitverlust durch Abwesenheiten, Stress und Krankheit zu reduzieren. Dieser kostet viele Unternehmen bei weitem mehr als die herkömmlichen Krankenversicherungsbeiträge.“ Auch wenn eine hohe Arbeitsmoral an sich bereits einen unübersehbaren Nutzen für Unternehmen bringt, ist die Vermeidung von vorhersehbaren Problemen wie diesem auch ein entscheidender Faktor.  Wenn Sie jetzt oder im kommenden Jahr neue Mitarbeiter einstellen wollen, kann die Erstellung eines Plans zur Förderung des Mitarbeiterwohlbefindens helfen, fähige Personen anzuziehen und zu halten. Für 38 % der arbeitssuchenden Gen-Z-Angehörigen ist eine gesunde Arbeitsumgebung der wichtigste Faktor bei der Auswahl ihres Arbeitgebers. Leistungen wie eine größere Zahl von Krankenstandstagen und Angebote zur Förderung der psychischen Gesundheit tragen wesentlich dazu bei, Spitzenkräfte dieser Generation für eine Bewerbung zu gewinnen.  Und auch wenn gerade keine Neueinstellungen geplant sind: Mit einem funktionierenden Employee-Wellbeing-Programm können Sie auch vermeiden, dass gute Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Viele Unternehmen machen die Erfahrung, dass eine gute Behandlung der Mitarbeiter der Schlüssel zu einem großartigen Kundenerlebnis ist. Wie sich gezeigt hat, verbessern glückliche und zufriedene Mitarbeiter auch die Stimmung bei den Kunden. Wie HR Zone festhält, ist dies besonders in Pandemiezeiten von Bedeutung: Viele Arbeitnehmer mit Kundenkontakt waren in den vergangenen Monaten häufig extremen Emotionsausbrüchen von Kunden ausgesetzt, die aufgrund der anhaltenden Situation stark unter Stress standen. In Kombination mit der Tatsache, dass viele stressabbauende Ausgleichsaktivitäten derzeit aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen nicht in der gewohnten Weise stattfinden können, bedeutet das, dass Arbeitgeber hier eine noch größere Verantwortung haben.  Herausforderungen von Wellbeing-Initiativen am Arbeitsplatz Zu den größten Herausforderungen in Zusammenhang mit Wellbeing-Initiativen am Arbeitsplatz zählen Zielsetzung und Erfolgsmessung. Die Erhebung der Ist-Situation ist oft eine knifflige Angelegenheit. Nicht nur ist Wohlbefinden eine subjektive Größe – oft haben Mitarbeiter auch die Befürchtung, dass Beschwerden auf sie zurückfallen könnten, und möchten daher nicht wahrheitsgemäß Auskunft geben. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass auch anonyme Befragungen kein vollständiges Bild der Situation liefern. Viele herkömmliche Anreizprogramme stützen sich auf Metriken wie Blutdruck und Body Mass Index, doch diese Werte sind oft ungenau. Viele Unternehmen sind daher dazu übergegangen, ihre Mitarbeiter um Herausgabe ihrer Gesundheitsdaten zu bitten und ihnen im Gegenzug höherpreisige Versicherungen anzubieten. Für ältere und teilzeitangestellte Mitarbeiter, die den Differenzbetrag von ihrem Gehalt nicht decken können, bedeutet dies ein potenzielles finanzielles Risiko.  Ein weiteres Problem ist die Umsetzung. Manche Unternehmen sind nicht in der Lage, die versprochenen Programme auch tatsächlich anzubieten. Und auch dort, wo Maßnahmen umgesetzt werden, besteht die Gefahr, dass die Akzeptanz und Anwendung der bereitgestellten Ressourcen und Richtlinien hinter den Erwartungen zurückbleibt. Zur Lösung dieses Problems empfiehlt es sich, die Mitarbeiterreaktionen auf das Programm genau zu beobachten und regelmäßig Feedback einzuholen. Tipps zur Einführung eines effektiven Employee-Wellbeing-Programms mit Wrike Eines sei vorweg gesagt: Für die Konzeption einer Employee-Wellbeing-Strategie gibt es keine Universallösung, denn schließlich sind die Anforderungen und Bedürfnisse von Unternehmen zu Unternehmen verschieden. Doch mit einem robusteren Plan zur Förderung der mentalen Gesundheit verbessern Sie nicht nur die diesbezügliche Kultur in Ihrem Unternehmen, sondern auch die individuelle Erfahrung aller Beteiligten. Hier kommt das Employee-Wellbeing-Programm ins Spiel. Ein wirksames Employee-Wellbeing-Programm beginnt mit guter Kommunikation. Hierzu ist es notwendig, eine formale Projektmanagementsoftware zur Implementierung des Programms einzuführen.  Diese Maßnahme zeigt Mitarbeitern auf allen Hierarchieebenen, dass das Unternehmen Wert auf Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz legt. Darüber hinaus kann auf diese Weise auch Feedback über die mögliche Ausgestaltung der Initiativen eingeholt werden. Als Nächstes benötigen Sie eine Projektmanagementlösung, die Sie dabei unterstützt, Ihr Vorhaben zu realisieren. Die besten Absichten sind umsonst, wenn die Umsetzung nicht gelingt. Nutzen Sie Wrike, um eine Projektzeitleiste zu erstellen oder Quartalsziele zu definieren. Danach können Sie Projektphasen für die Implementierung des Programms hinzufügen. Im nächsten Schritt können spezifische Aufgaben hinzugefügt werden, etwa die Ankündigung des Programms, die Erstellung von Texten über die Vorteile der Maßnahmen und das Einholen von Mitarbeiterfeedback. Definieren Sie für jede Aufgabe eine individuelle Frist und legen Sie fest, wer die Verantwortung übernimmt. Wrike unterstützt auch bei der Datenverwaltung, damit Sie Ihre Ziele noch besser erreichen können. So können Sie etwa direkt in der Plattform Mitarbeiterfeedback einholen und Berichte von Führungskräften anfordern. Nutzen Sie @Erwähnungen, um einzelne Personen direkt anzusprechen und ihnen mitzuteilen, welche Unterlagen sie noch abgeben müssen. Sind alle Dokumente gesammelt, können Sie sie direkt in der Plattform sicher speichern und die Zugriffsberechtigungen je nach Bedarf anpassen. Ist Ihr Employee-Wellbeing-Programm bereits implementiert, kann Ihnen Wrike dabei behilflich sein, bei gängigen gesundheitlichen Problemen Ihrer Mitarbeiter entsprechend zu reagieren. Bemerken Sie beispielsweise Hinweise auf ein Burnout, so können Sie anhand der Arbeitsauslastungstabellen in Wrike die projektübergreifende individuelle Aufgabenverteilung übersichtlich darstellen und entsprechende Überarbeitungen vornehmen. So können eine folgenschwere Überlastung vermieden werden. Sind Sie bereit, Gesundheit und Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter zu fördern? Dann melden Sie sich noch heute für eine kostenlose Testphase an und legen Sie los!

Altersdiskriminierung geht uns alle an
Führung 7 Min. Lesezeit

Altersdiskriminierung geht uns alle an

Altersdiskriminierung ist überall auf der Welt für einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung eine absolute Realität. Wie gehen Sie als Führungskraft damit um?

Schlechtes Benehmen im Büro ist eine riskante Sache
Führung 7 Min. Lesezeit

Schlechtes Benehmen im Büro ist eine riskante Sache

Ob nun unethisches Verhalten oder tagtägliches Jammern, das Problem bei schlechtem Benehmen am Arbeitsplatz ist, dass es ansteckend ist. Irgendjemand fängt in der Mittagspause an zu tratschen und ehe Sie sich versehen, tauschen Scharen von Leuten Horrorgeschichten über das pikante Bild aus, das sie möglicherweise auf dem Computerbildschirm eines Kollegen entdeckt haben - oder vielleicht auch nicht. Und wenn dieses Verhalten nicht im Keim erstickt wird, breitet es sich im gesamten Unternehmen aus. Es wird zur Unternehmenskultur.

Wie Sie im Zeitalter der Social-Media-Bewertungen eine positive Unternehmenskultur fördern
Führung 10 Min. Lesezeit

Wie Sie im Zeitalter der Social-Media-Bewertungen eine positive Unternehmenskultur fördern

Die Unternehmenskultur spielt für viele Bewerber eine entscheidende Rolle. Aber wie kann man in Zeiten von Glassdoor- und Facebook-Bewertungen eine positive Unternehmenskultur fördern?

Ist Ihr Arbeitsplatz gruseliger als ein Horrorfilm?
Zusammenarbeit 5 Min. Lesezeit

Ist Ihr Arbeitsplatz gruseliger als ein Horrorfilm?

Happy Halloween! Wenn Sie echte Horrorgeschichten hören wollen, vergessen Sie Stephen King. Schauen Sie sich erst mal Ihren Arbeitsplatz an...

Wissen veraltet. So kann Ihr Unternehmen Schritt halten
Führung 10 Min. Lesezeit

Wissen veraltet. So kann Ihr Unternehmen Schritt halten

Wir leben in der Zeit, die Historiker „Das Informationszeitalter“ nennen. Bei der rasanten Entwicklung von Technologie, wie hält Ihr Unternehmen damit Schritt, wie Wissen erfasst und gespeichert wird? Lesen Sie weiter, um mehr über die größten Bedrohungen für den Wissensverlust zu erfahren und wie Unternehmen damit umgehen und weiter lernen sollten.

Streben nach einem positiven Arbeitsumfeld: Interview mit Glücks-Experte Shawn Achor
Führung 10 Min. Lesezeit

Streben nach einem positiven Arbeitsumfeld: Interview mit Glücks-Experte Shawn Achor

Wie beschreiben Sie Glück? Welchen Einfluss hat Glück Ihrer Meinung nach auf die Leistungsfähigkeit Ihres Teams? Sind Ihre Mitarbeiter und Kollegen zufrieden? Die Antworten auf diese Fragen haben nicht nur Auswirkungen auf die täglichen Emotionen und den gemeinsamen Umgang. Sie haben auch Auswirkungen auf die Einnahmen und die Kultur eines Unternehmens. Während wir versuchen, uns von sämtlichen Ablenkungen frei zu machen und endlos recherchieren, um herauszufinden wie wir unsere Konkurrenz überholen können, vergessen wir komplett, was uns wirklich wettbewerbsfähig macht und die Leistung fördert: ein positives Arbeitsumfeld! Wir haben uns mit Shawn Achor — Glücks-Autor, Mitgründer und CEO von GoodThink und Redner bei TED Talk — darüber unterhalten, wie wichtig Glück am Arbeitsplatz ist und welche wissenschaftlichen Belege es dafür gibt, dass positive Einstellungen einen ausschlaggebenden Einfluss auf das Unternehmen haben. Lesen Sie das vollständige Interview: 1. Wie beschreiben Sie Glück? Ändert sich die Definition von Glück, wenn man älter wird? Wir müssen Glück neu definieren. Vor vielen Jahrtausenden beschrieben die Griechen Glück mit “Freude, die wir empfinden, wenn wir danach streben, unser Potenzial zu entfalten”. Diese Sichtweise ändert die Art, wie wir nach Glück streben. Glück ist etwas, das auch in den Höhen und Tiefen des Lebens präsent ist und empfunden werden kann, wenn die Umstände gerade nicht so rosig sind. Glück verleiht uns das Gefühl, unserem eigenen Potenzial und persönlichem Wachstum näher zu kommen. Wir kommen unserem Potenzial näher, wenn wir unsere Beziehungen ausbauen, uns ein besseres Weltverständnis aneignen oder uns als selbstlose und mitfühlende Menschen weiter entwickeln. Das Gegenteil von Glück ist nicht Unglück. Unglück kann uns dazu motivieren, positive Veränderungen vorzunehmen. Das Gegenteil von Glück ist Apathie, der Verlust von Freude am Leben. Für mich ist diese Definition von Glück zeitlos. 2. Wie kann man andauerndes Glück von sporadischen Momenten und gelegentlichem Vergnügen und Erfolg unterscheiden? In den vergangenen fünf Jahren bereiste ich 51 Länder und habe dabei zwei Dinge gelernt: Jeder hat seine eigene Definition von Glück, aber die Faktoren, die Menschen glücklich machen, sind überall die gleichen. Wenn wir Glück messen, erlauben wir den Menschen ihre eigenen Definitionen anzuwenden. Genauso wie es im Krankenhaus keine Messgeräte für den Schmerz gibt, gilt das Gleiche auch für das Glück. Sie sind einfach so glücklich, wie sie sich fühlen. Aber die Ursachen von Glück sind universell. Soziale Anerkennung und Beziehungen sind die wichtigsten Anzeichen von langfristigem Glück. Anhand meiner Studie habe ich festgestellt, dass ein Zusammenhang von 0,7 zwischen sozialer Anerkennung und Glück besteht (was unglaublich hoch ist) – höher als der Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebs! Generell gesagt hängt Glück stark davon ab, wie wir die Realität wahrnehmen. Deswegen gibt es Leute, die in Armut leben, aber trotzdem sehr glücklich sind, und wohlhabende Menschen, die zutiefst unglücklich sind. In den USA wurde bereits erkannt, dass es ausschlaggebend ist, nach Glück zu streben und nicht nur nach Erfolg. Dennoch haben die USA noch einen langen Weg vor sich, um sich in punkto Glück auf der Stufe von anderen, weniger entwickelten Ländern wiederzufinden, in denen soziale Beziehungen, körperlicher Aktivität und Zeit in der Natur zu verbringen zu den entscheidenden Glücksfaktoren zählen, und nicht, das Spiel des Materialismus mitzuspielen. Ich hoffe, dass in den Schulen und Unternehmen die Philosophie “wenn man erfolgreich ist, dann ist man auch glücklich” nicht mehr angewendet wird, weil es sich längst herausgestellt hat, dass dem nicht so ist. Vielmehr müssen wir uns im Klaren darüber sein, dass Glück den Erfolg einer Nation und der Einzelpersonen gleichermaßen ankurbelt. [inlinetweet] “Jeder hat seine eigene Definition von #Glück, aber die Faktoren, die Menschen glücklich machen, sind überall die gleichen”, via @shawnachor @wrike[/inlinetweet] 3. Welche Barrieren verhindern, dass Menschen glücklich werden? Das größte Hindernis ist der feste Glaube vieler Menschen, dass sie sich nicht ändern können. Viele sind der Meinung, dass die Eigenschaft, positiv zu sein, angeboren ist und dass man sie sich nicht aneignen kann. Diese Denkweise ist nach wissenschaftlichen Belegen seit 20 Jahren veraltet. Wir sind uns natürlich bewusst, dass die genetische Veranlagung anscheinend einen Einfluss auf Glück, Intelligenz und Erfolg hat, aber das liegt größtenteils daran, dass die durchschnittlichen Bürger nicht gegen ihre genetische Veranlagung angehen. Es kommt eher selten vor, dass wir uns von unserer genetischen Erbschaft lösen und selbstständig Gewohnheiten entwickelt, um unser Gehirn zu trainieren, sich anders zu verhalten. Wenn man die Genforschung unter die Lupe nimmt, die “beweist” dass die genetische Veranlagung einen starken Einfluss auf uns hat, werden Sie gleichzeitig feststellen, dass es überall Ausnahmen gibt, die belegen, dass unser Erbgut längst nicht das letzte Wort hat. Das sind die Forschungsergebnisse, die wir überall auf der Welt bekannt machen müssen. Wir können der Tyrannei unserer genetischen Veranlagung und unserem Umfeld entkommen und glücklich sein. Glück ist eine Möglichkeit, die wir selber auswählen können. 4. Welche 3 Tipps würden Sie jemandem geben, der große Schwierigkeiten hat, langfristiges Glück zu finden? 1. Üben Sie täglich dankbar zu sein, während Sie sich die Zähne putzen. Forscher haben herausgefunden, dass Menschen wesentlich optimistischer werden, wenn sie täglich drei neue Dinge entdecken, für die sie dankbar sind. 2. Schreiben Sie täglich eine positive Notiz oder eine E-Mail an jemandem, um Ihre Dankbarkeit oder Ihre Anerkennung gegenüber dieser Person auszudrücken. Es hat sich herausgestellt, dass diese kurzen Mitteilungen, für die Sie weniger als zwei Minuten brauchen, eine sehr positive Auswirkung auf die sozialen Beziehungen haben. Forscher haben festgestellt, dass unsere soziale Beziehungen ein genauso entscheidender Faktor für unsere Lebensdauer sind, wie Rauchen und Übergewicht. 3. Täglich 15 Minuten oder dreimal pro Woche eine halbe Stunde Cardio-Übungen zu machen, hat die gleiche Wirkung wie die Einnahme eines Antidepressivums. [inlinetweet]"15 Min. täglich oder 30 Min. drei Mal wöchentlich Cardio-Übungen zu machen hat die gleiche Wirkung wie die Einnahme eines Antidepressivums.“ via @shawnachor @wrike [/inlinetweet] 5. Wenn Glück zum Erfolg führt (und nicht umgekehrt), welche Maßnahmen können wir am Arbeitsplatz ergreifen, um die Gesamtzufriedenheit der Mitarbeiter zu verbessern? Die Zusammenfassung meines Harvard Business Review Artikels lautet: der größte Wettbewerbsvorteil in der heutigen Wirtschaft ist ein positives und engagiertes Gehirn. Ein positiv denkendes Gehirn hat einen fast unfairen Vorteil gegenüber demselben Gehirn in einem negativen oder neutralen Zustand. Wenn wir eine positive Einstellung haben, sind wir 31 % leistungsfähiger, haben eine 40 % höhere Wahrscheinlichkeitsquote befördert zu werden, 23 % weniger stressbedingte Symptome, 37 % höhere Verkaufsraten und die Liste hört hier längst noch nicht auf! In meinem Buch “Before Happiness” beschreibe ich die X-Spot-Forschung, die belegt, dass wir uns umso schneller auf ein Ziel zubewegen, desto näher wir uns dem Erfolg fühlen. Nehmen wir als Beispielsfall ein Kaffee- und Teehaus, das den Kunden Bonuskarten anbietet, mit der Sie ein Kaffeepäckchen umsonst bekommen, wenn sie insgesamt 10 Päckchen kaufen. Diese Strategie funktioniert viel besser, wenn Sie den Kunden das Gefühl geben, dass sie schon einen großen Fortschritt gemacht haben: Sie schenken dem Kunden 2 Bonuspunkte, allerdings muss er dann 12 Kaffeepäckchen kaufen, um eins umsonst zu bekommen. In dem ersten Fall fängt der Kunde bei 0 % an. Im zweiten Fall hat er seinen Weg zum Ziel schon zu 18 % zurückgelegt. Deswegen sollten Sie darauf achten, wenn Sie Umsatzziele, Ziele für Ihre Produkte usw. aufstellen, ja sogar beim Erstellen von Checklisten, dass sie bereits Fortschritte beinhalten. Sogar die kleinste Wahrnehmung von Fortschritt wirkt sich auf das Gehirn als Erfolgsbeschleuniger aus. Der X-Spot in einem Marathon liegt bei 42 km. Hier werden häufig medizinische Helfer an der Strecke aufgestellt, weil der Körper einen so großen Ansturm auf die neurochemischen Rezeptoren erhält, dass es manche Personen komplett überfordert. Natürlich wollen wir nicht, dass die Menschen einen Herzinfarkt bekommen, aber es verdeutlicht wie leistungsstark wahrgenommener Erfolg sein kann. Auf der Arbeit können wir einige dieser Beschleuniger einsetzen, um Progression zu fördern. Glück ist eine Wahlmöglichkeit! Führungskräfte und Unternehmen können dazu beitragen, diese Wahl einfacher zu gestalten, indem sie den Mitarbeitern Positivitätstraining anbieten, soziales Engagement fördern und die Kollegen loben. Meine Aufgabe besteht darin, Unternehmen anhand von wissenschaftlichen Befunden zu überzeugen, dass der größte Wettbewerbsvorteil in der modernen Wirtschaft positiv eingestellte und engagierte Mitarbeiter sind. Diejenigen, die diese Erkenntnis verinnerlicht haben, können sie sich zunutze machen. [inlinetweet]"Der größte Wettbewerbsvorteil in der modernen Wirtschaft sind positiv eingestellte und engagierte Mitarbeiter.“ via @shawnachor @wrike[/inlinetweet] 6. Nennen Sie mir einen großen neuen Trend, dem nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet wird. Genetische Veranlagung und die Lebensumstände bestimmen Ihr Glück, außer in dem Fall, dass Sie bewusst Ihre Mentalität und Ihre Gewohnheiten ändern. Wenn Sie dies schaffen, wird Ihr Glück nicht länger von der Tyrannei Ihrer genetischen Veranlagung, Ihrer Kindheit und den Lebensumständen bestimmt. Glück besteht nicht darin, zu glauben, dass wir uns nicht ändern müssen, sondern aus der Überzeugung, dass wir uns ändern können. Wie fördern Sie positive Einstellungen am Arbeitsplatz? Bitte teilen Sie in den Kommentaren Ihre Erfahrungen und Ideen mit uns. Biografie: Nach zwölf Jahren an der Harvard University ist Shawn Achor einer der führenden Experten auf dem Gebiet des Zusammenhangs zwischen Glück und Erfolg. Seine Forschung zum Thema Glück erschien auf der Titelseite der Harvard Business Review, sein TED talk war einer der beliebtesten, mit mehr als 8 Millionen Zuschauern, und seine Vorträge auf PBS (amerikanischer öffentlicher Rundfunk) wurden von Millionen verfolgt. Shawn hat mit einem Drittel der Fortune 100-Unternehmen zusammengearbeitet, Vorträge in mehr als 50 Ländern gehalten: Gespräche mit Vorstandsvorsitzenden in China, mit Führungskräften des Pentagons, Schulkindern in Afrika, Bauern aus Zimbabwe usw. Sein Glücks-Vorteil-Training ist das am weitesten verbreitete und erfolgreichste Trainingsprogramm für Unternehmen im Bereich der positiven Psychologie. Shawn ist Autor von New York Times-Artikeln und den Bestsellern The Happiness Advantage (2010), Before Happiness (2013), Ripple’s Effect und The Orange Frog. Ein Artikel über Shawns Zusammenarbeit mit UBS in enger Partnerschaft mit der Yale University, um ein effektiveres Stresstraining zu entwickeln, wurde letztes Jahr in einer der wichtigsten psychologischen Fachzeitschriften veröffentlicht. Überdies hatte er vor kurzem ein Interview mit Oprah zum Thema Glücks-Forschung und Erfolgs-Wahrnehmung.

Wie man eine Remote-Office-Kultur schafft
Führung 7 Min. Lesezeit

Wie man eine Remote-Office-Kultur schafft

Remote arbeiten bedeutet, nicht am selben Ort zu arbeiten: von zu Hause, an einem anderen Standort, als externer Mitarbeiter oder in einem komplett virtuellen Team. Das Schaffen einer Remote Office-Kultur ist keine exakte Wissenschaft. Eine Menge hängt von Ihren Remote-Mitarbeitern und der Art, wie sie selbständig miteinander interagieren, kommunizieren und zusammenarbeiten ab. Das kann man nicht erzwingen. Das heißt allerdings nicht, dass Sie gar nichts tun können: es gibt einige Techniken, mit denen Sie Ihrem Team zur bestmöglichen Remote-Arbeitskultur verhelfen können, damit sie ihre Persönlichkeit entfalten und die Remote-Arbeit sowohl angenehm als auch produktiv gestalten können. In unserer Firma Process Street gibt es nur Remote-Arbeit. Unsere Mitarbeiter sitzen in Amerika, England, Lettland, den Philippinen und anderswo, so dass wir uns mit mehreren Zeitzonen, potentiellen Kommunikationsbarrieren und (am schlimmsten) der potentiellen Isolation befassen müssen, zu der Remote-Arbeit führen kann. Glücklicherweise arbeitet unser Team dank der richtigen Praktiken und Tools sowie der richtigen Arbeits-Kultur reibungslos und produktiv. Alles beginnt mit dem Onboarding. Gründliches Onboarding Ihrer Mitarbeiter Der Aufbau einer Remote-Office-Kultur beginnt schon, bevor Ihr neues Teammitglied sich eingeloggt hat. Sie brauchen einen Aktionsplan, um sicherzustellen, dass sie nicht auf Hindernisse wie etwa Anmeldedetails und falsche Berechtigungen treffen. Der erste Eindruck ist entscheidend! Sie müssen nicht nur die richtigen Informationsquellen für das Mitarbeiter-Onboarding bereithalten, sondern sollten auch sicherstellen, dass der Mitarbeiter allen anderen Teammitgliedern schon am ersten Tag vorgestellt wird. Gestalten Sie die neue Umgebung so unterstützend wie möglich, indem Sie Vorstellungen anstoßen und Ihr Teams zur freundlichen Begrüßung anhalten. Z.B. ist einer der ersten Schritte bei unserem Onboarding-Prozess neuen Mitarbeitern unseren allgemeinen Freizeit-Chat-Kanal (gewissermaßen der virtuelle Kiosk) mit einer Galaxie witziger Gifs vorzustellen, um das Eis zu brechen. Schließlich sagt nichts so sehr "Willkommen" wie witzige Gifs. [inlinetweet prefix="" tweeter="" suffix=""]“[Beim Onboarding] Bereiten Sie die Bühne für eine Karriere voller Produktivität und Errungenschaften” - Chris Byers, CEO von Formstack[/inlinetweet] Kommunikation und Zusammenarbeit Eine Kultur wird von den Leuten geschaffen, die ein Teil von ihr sind, weshalb Sie in einem Remote-Team nach besten Kräften Kommunikation und Zusammenarbeit fördern sollten. Zum Teil sollte dies bereits durch die Vorstellungen beim Onboarding erzielt werden, durch regelmäßigen Kontakt mit Ihren Remote-Mitarbeitern können Sie von Ihnen jedoch noch mehr kennenlernen als ihre Mitarbeiter-ID und sicherstellen, dass es in Ihrer Kommunikation keine Lücken gibt. Das ist lebenswichtig: wenn sie sich nur wie ein Zahnrädchen in der Unternehmensmaschinerie fühlen, gibt es nur wenig Anlass, mit ihren Kollegen zu plaudern. Wir haben verschiedene Chat-Kanäle für jedes Team, wie etwa Content Creation oder Kundensupport, neben einem allgemeinen Kanal zur alltäglichen Begrüßung und für Gespräche über dies und das. Außerdem halten wir zweimal wöchentlich Meetings mit dem Rest des Teams und dem CEO ab (allgemein auf Skype oder Google Hangouts). So können wir in Kontakt bleiben, unsere Fortschritte melden und uns bei Dingen helfen lassen, die uns frustrieren oder hemmen. Der Schlüssel ist jedoch, wie bei jedem Meeting, das Vermeiden von Langeweile. Zunächst plaudern wir bei jedem Anruf zwanglos einige Minuten lang, so dass sich vor dem Abgeben ihrer Fortschrittsberichte alle entspannen können und das Team für die alltägliche Kommunikation zugänglicher wird. Freundlichen Wettbewerb fördern Eine weitere großartige Methode zum Hervorbringen von Kameradschaft und freundschaftlichem Geplänkel ist Gamifizierung. Jede Woche empfehlen wir einander abwechselnd entsetzlich schlechte Filme, die die anderen sich ansehen sollen. Sie wären überrascht, wie viele Perlen wir darin gefunden haben, und auf diese Weise können Mitarbeiter sich sehr gut enger zusammenschließen. Hinweis: auf keinen Fall sollten Sie einen ernsthaften Wettbewerb schaffen. Z.B. verliert niemand gern, wenn jeden Monat die gleichen Leute einen Verkaufswettbewerb gewinnen. Falls Sie, wie wir, eher in die Geek-Ecke gehören, könnten Sie ein firmeninternes Hearthstone-Match (oder ein anderes Online-Spiel) veranstalten. Wir haben gerade unsere erste Runde hinter uns und alle waren auf vorgefertigte Basic-Decks beschränkt, damit erfahrene Spieler keinen großen Vorteil hatten. So können die Mitarbeiter direkt miteinander interagieren und etwas Spaß neben der Arbeit haben, was für die Moral Wunder wirken kann. Bringen Sie alle zum Support Trotz all unserer Erfolge beim Ermutigen der Mitarbeiter zur Interaktion mit ihren Teamkameraden und Managern auf persönlicher Ebene gab es noch ein Problem zu lösen: wie konnten wir die verschiedenen Teams zur Zusammenarbeit und zur weiteren Stärkung des Zusammenhalts bringen? Die Antwort liegt im Kundensupport. Obwohl das wie eine Pflichtübung klingt, sind wir dazu übergegangen, unsere Mitarbeiter turnusmäßig mit Kundensupportaufgaben zu betrauen, um die Zusammenarbeit zu stärken und unser Produkt gründlich kennenzulernen. Als Ergebnis führen unsere Entwickler Dauergespräche mit dem Content-Team, die VAs können entspannt mit dem Vertrieb reden und alle verstehen, was mit dem Produkt geschieht. Und als zusätzlicher Bonus werden die verschiedenen Zeitzonen zu einem großen Aktivposten - wir haben 24 Stunden am Tag mindestens einen Mitarbeiter im Kundensupport und eine große Zahl Reservetechniker, falls ein Mitglied unseres Supportteams nicht verfügbar ist. Die Kultur Ihres Remote-Teams aufbauen Remote-Arbeit kann für Mitarbeiter wie Manager gleichermaßen schwierig sein. Die Kommunikation läuft nicht so natürlich ab und neue Mitarbeiter haben oft Hemmungen, ihre Probleme mitzuteilen, da sie nicht einfach an die Tür des Nachbarbüros klopfen können. Sollten Sie jedoch die richtige Remote-Office-Kultur schaffen können, werden diese Probleme angesichts eines hohen Maßes an Produktivität und Kooperation bald vergessen sein. Falls Sie schon einmal Teil eines Remote-Teams waren, wie sind Sie den Aufbau der Firmenkultur angegangen? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen in den Kommentaren mit. Lebenslauf des AutorsBenjamin Brandall schreibt über SaaS, Produktivität und Technologie bei Process Street. Finden Sie ihn bei Twitter hier. Vereinfachen Sie die Remote-Zusammenarbeit für Ihr Team Unterstützen Sie Ihr Team bei der Überwindung der Herausforderungen der Remote-Zusammenarbeit mit Wrikes preisgekrönter App. Starten Sie Ihre kostenlose Testphase noch heute.

6 Trends, die die Zukunft der Arbeit gestalten (Infografik)
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6 Trends, die die Zukunft der Arbeit gestalten (Infografik)

Vor etwa 10 Jahren waren Faxgerät, Rolodex und tragbare Minicomputer kaum aus dem Büroleben wegzudenken, heute kommen sie einem wie Dinge aus alter Vergangenheit vor. Womit wird das nächste Jahrzehnt Arbeitnehmer von heute überraschen?  Ein altes Sprichwort sagt, die einzige Konstante ist Veränderung. Gehen Sie auf Erfolgskurs und behalten Sie diese 6 großen Trends im Auge, die bestimmen, wie wir in Zukunft arbeiten werden.  Teilen Sie diese Infografik über Soziale Medien mit Ihren zukunftsorientierten Kollegen, oder verwenden Sie diesen Embed-Code, um sie auf Ihrer Website zu veröffentlichen:  Infografik mit freundlicher Empfehlung von Wrike   Stellen Sie sich auf die Zukunft der Arbeit ein  Tausende Arbeitnehmer haben sich an unserer Umfrage beteiligt und beschreiben, wie wir vielleicht in den nächsten Jahren arbeiten werden. Laden Sie den Umfragebericht zum Stand des Arbeitsmanagements herunter, um zu erfahren, welche wichtigsten Veränderungen Ihre Kollegen in der Zukunft am Arbeitsplatz erwarten.  Warum auf morgen warten? Steigern Sie schon jetzt Ihre Produktivität und Arbeitsergebnisse mit einer kostenlosen Wrike-Testphase.

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