Heutzutage stehen Marketing-Teams vor ziemlich schwierigen Herausforderungen. Die Informationskontrolle hat sich von den Marken zu den Verbrauchern verschoben, die Erwartungen der Kunden sind sprunghaft angestiegen, und der zunehmende Wettbewerb macht es schwierig, sich Gehör zu verschaffen. Um globale, integrierte Marketingkampagnen umzusetzen, die Dutzende von Regionen, Sprachen und Kanäle abdecken, investieren Marketing-Teams in eine neue Art von kollaborativen Arbeitsmanagement-Tools, die versprechen:

  • Menschen teamübergreifend und über große Entfernungen auf demselben Stand zu halten
  • Die Qualität und Konsistenz der Arbeit zu verbessern
  • Fehlkommunikation und Verschwendung zu reduzieren
  • Bandbreite und Leistung zu steigern

Aber viele Marketing-Teams sehen keine Rendite für Ihre Investition. Der Grund dafür? Die Mitarbeiter nehmen das Tool nicht an.

Große Konzerne haben schon immer mit Nutzerakzeptanz zu kämpfen gehabt, und einige berichten sogar über einen Rückgang der Produktivität nachdem neue Tools eingeführt wurden. Mit solchen Ergebnissen ist es kein Wunder, dass eine Menge Software als ungenutzte Shelfware endet, wodurch die Ressourcen erschöpft werden und man zögert, neue Lösungen zu probieren.

Die Akzeptanz für kollaborative Arbeitsmanagement-Tools schwankt stark, auch wenn sie ähnliche Ergebnisse versprechen. Laut einer aktuellen Studie von Marketing-Führern, konnten die meisten Teams in weniger als einem Monat eine komplette Annahme von Wrike erreichen.

Nach einer Prüfung dieser Daten waren wir in der Lage, die häufigsten Gründe zu ermitteln, warum Ihr Marketing-Team eventuell Ihre Arbeitsmanagement-Software nicht verwendet und was Sie dagegen tun können.

5 Gründe, warum Marketing-Teams ihre Arbeitsmanagement-Lösung nicht annehmen

Grund Nr. 1: Ein schlechter Einführungsprozess

Unser Gehirn ist darauf ausgerichtet, kontinuierlich Urteile zu fällen. Wenn man sich einmal eine Meinung zu etwas gebildet hat, ist es sehr schwer, diese zu ändern. Ein schlechter Einführungsprozess hinterlässt einen negativen Eindruck, bei dem es Wochen oder sogar Monate dauern kann, ihn zu überwinden.

Viele kollaborative Arbeitsmanagement-Lösungen auf dem Markt verfügen nur über begrenzte Ressourcen, um neue Nutzer einzuführen, sowie einen mageren technischen Support, was bei Marketing-Teams einen schlechten Beigeschmack hinterlässt.

Wie man das beheben kann:

  • Investieren Sie so viel wie möglich in den Einführungsprozess. Die meisten Software-Lösungen für Großunternehmen haben Experten für Customer Success, die speziell dafür da sind, Ihrem Team zu helfen, die gesetzten Ziele zu erreichen und den größten Wert aus dem Tool zu schöpfen. Die Unterstützung findet in Form von Schulungen vor Ort, Support über Telefon/Chat/E-Mail, Videoanrufe, interaktive Hilfe-Portale und eine Vielzahl anderer Methoden statt. Lassen Sie diese Möglichkeiten für Sie arbeiten.
  • Stellen Sie Ihrem Team eventuelle zusätzliche Ressourcen zur Verfügung. Von E-Books über Webinare bis hin zu Nutzer-Communities online steht für kollaborative Arbeitsmanagement-Lösungen meist eine Vielzahl von Selbstbedienungs-Ressourcen zur Verfügung. Diese können Ihrem Team helfen, sich mit den Best Practices vertraut zu machen.
  • Halten Sie kleine Trainings-Sessions mit Ihrem Team. Die Annahme eines neuen Tools kann für jedes Team eine gewaltige Aufgabe sein, aber bestimmte Persönlichkeitstypen werden etwas mehr Coaching benötigen als andere. Organisieren Sie kurze, einfache Training-Sessions mit Ihrem Team, und belohnen Sie die Mitarbeiter, wenn einfache Aktionen innerhalb des Tools durchgeführt werden. Die Universität von Notre Dame hat aus dem Wrike-Training eine lustige und interessante Erfahrung gemacht, indem man dort eine eigene Preisverleihung kreierte - die Wrikies! Überlegen Sie sich etwas unkonventionelles, das Spaß macht.

Grund Nr. 2: Es ist ein weiteres Tool, das erlernt und benutzt werden muss

Die SaaS-Welt der Marketing-Software ist bereits ein sehr überfüllter und fragmentierter Raum, und der Gedanke, schon wieder ein weiteres Tool erlernen und nutzen zu müssen, kann überwältigend sein. Dies, gekoppelt mit der Tatsache, dass viele Unternehmen nicht den vollen Nutzen aus den Tools ziehen, die sie bereits haben, kann die Skepsis und und den Widerstand gegen Veränderungen steigern.

Wie man das beheben kann:

  • Nutzen Sie Integrationen und APIs. Ihr kollaboratives Arbeitsmanagement-Tool sollte Ordnung in das Chaos bringen, indem es als „einzige Quelle der Wahrheit dient.“ Integrieren Sie so viele Ihrer vorhandenen Tools wie möglich, um mehr Transparenz zu erzielen und gleichzeitig den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, mit den Apps zu arbeiten, die ihnen am besten gefallen. Eine flexible API kann Ihrer Organisation helfen, Tools für sehr spezielle Anwendungen anzupassen, um einen viel größeren Nutzen daraus zu ziehen.
  • Die Arbeitsannahme und die Projekterstellung automatisieren. Die Eingabe von Daten in eine Arbeitsmanagement-Lösung kann von beschäftigten Teams als lästige Pflicht und Zeitverschwendung empfunden werden. Durch den Einsatz von Vorlagen wird der Zeitaufwand für die Erstellung und Verwaltung wiederholbarer Aufgaben und Projekte drastisch reduziert. Automatisieren Sie Ihre Arbeitsabläufe so weit wie möglich, so dass sich Ihr Team besser auf die relevante Arbeit konzentrieren kann. Anfrageformulare sind eine gute Möglichkeit, um die Arbeitsannahme konsistent zu gestalten, sodass Ihr Team nicht lange nach wichtigen Details suchen muss, was zu Projektverzögerungen führen würde.

Grund Nr. 3: Standardlösungen funktionieren nicht

Board-Ansicht, Raster oder Tabelle - jede Arbeitsmanagement-Plattform hat ihren eigenen Ansatz, um Zusammenarbeit zu ermöglichen. Wenn diese Ansicht zu der Art der Arbeit und dem Arbeitsstil passt, ist das wunderbar. Aber jedes Unternehmen, jedes Team und jeder einzelne hat seine eigene bevorzugte Art zu arbeiten. Deshalb funktionieren Standardlösungen selten. Wenn Teams es schwierig finden, ein Tool an ihre Bedürfnisse anzupassen, werden sie es schnell links liegen lassen.

Wie man das beheben kann:

  • Ermitteln Sie, wofür jede Person und/oder jedes Team die Tools benötigt. Versteht man die Bedürfnisse der einzelnen Teams/Nutzer und die Art der Arbeit, die sie erledigen, kann man die Lösung wählen, die am besten funktioniert. Suchen Sie nach Ähnlichkeiten oder Interaktionspunkte zwischen den einzelnen Teams und wie sie ihre Aufgaben erledigen. Sobald sich alle auf den Prozess eingestellt haben, können Sie anpassen, wie Ihr gesamtes Unternehmen das Tool gemeinsam nutzt, so dass es einfacher wird, alle auf den gleichen Stand zu bringen.
  • Tun Sie, was Sie können, um individuelle Arbeitsstile zu berücksichtigen. Wenn Menschen so weit wie möglich so arbeiten können, wie sie es wollen, wird die Bereitschaft zur Akzeptanz deutlich zunehmen. Beispielsweise bietet Wrike 9 verschiedene Ansichten, so dass jedes Team diejenige finden kann, die ihren Bedürfnissen am besten entspricht.

Grund Nr. 4: Begrenzte Möglichkeit, von unterwegs aus zu arbeiten

Die Mitarbeiter von heute sind ständig in Bewegung. Sie haben sich an Mehrfachbildschirm-Erfahrungen gewöhnt und erwarten, dass ihre Arbeits-Tools Flexibilität und Remote-Zugriff ermöglichen. Wenn ihr Marketing-Team nicht in der Lage ist, sich von unterwegs aus über ihr Handy, Tablet oder ihren Laptop mit dem Arbeitsmanagement-Tool zu verbinden, dann werden sie es nicht benutzen.

Wie man das beheben kann:

  • Wählen Sie eine Lösung, die die Bedürfnisse moderner Mitarbeiter erfüllt. Teams benötigen mehr als nur einen einfachen Lese-Zugriff — sie müssen auch wirklich arbeiten können. Stellen Sie sicher, dass alle entscheidenden Funktionen auf Mobil-Geräten zugänglich sind.
  • Benutzen Sie native iOS- und Android-Mobil-Apps. Die besten Arbeitsmanagement-Lösungen bieten leistungsstarke native Apps, um sicherzustellen, dass Benutzer effektiv arbeiten können, egal ob sie im Büro sind oder unterwegs. Mehr als nur eine mobile Ansicht, bieten diese nativen Apps oft eine optimierte Erfahrung und Offline-Funktionalität, sodass von überall her und zu jeder Zeit gearbeitet werden kann.

Grund Nr. 5: Man sieht das "große Ganze" nicht

Arbeitsmanagement-Tools sind sehr viel mehr als To-do-Listen oder eine Arbeitsablauf-Verwaltung — sie sind für Zusammenarbeit konzipiert. Viele Unternehmen sind noch dabei zu lernen, wie man diese Tools nutzen kann, um eine echte Zusammenarbeit zu erreichen, und einige der größten Innovationen bleiben noch unausgelastet. Ihr Team muss erfahren, was echte Zusammenarbeit bedeutet und wie diese aussehen kann, bevor es die Tools umfassend nutzen kann.

Wie man das beheben kann:

  • Heben Sie hervor, welche Vorteile das Team durch die Benutzung des Tools hat. Neben der Verfolgung von Aufgaben steigern Arbeitsmanagement-Tools die Transparenz, sie sparen Zeit und Ressourcen, reduzieren Fehlkommunikationen und vieles mehr. Viele dieser Vorteile werden aber erst wirksam, wenn sich alle an der Nutzung beteiligen. Betonen Sie dass von Anfang an.
  • Benutzen Sie das Tool, um die Vorteile für das Team und für die Geschäftsleitung hervorzuheben. Weisen Sie so oft wie möglich auf positive Ergebnisse hin, die durch die Nutzung des Tools sowohl für das Team als auch für die Geschäftsleitung entstanden sind. Wenn Mitarbeiter sehen, wie ihnen durch die erhöhte Sichtbarkeit Anerkennung für ihre Arbeit zukommt, werden sie das Tool mit Sicherheit umfangreicher einsetzen.

Kleine Änderungen, große Ergebnisse

Die kleinsten Details können zur Ablehnung oder Akzeptanz durch Nutzer führen. Wenn nicht alle Nutzer das Tool annehmen, untergräbt das die Rendite Ihrer Software-Investition. Einige wenige kleine, aber wesentliche Änderungen können Ihnen helfen, eine bessere Annahme der neuen Lösung zu erreichen.

Wrike bietet die flexibelste Erfahrung auf dem Markt sowie einige der leistungsfähigsten Funktionen. Wenn Ihr Team auf der Suche nach einer kollaborativen Arbeitsmanagement-Lösung ist, die wirklich auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen eingeht, starten heute noch eine kostenlose Testphase.

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