So geht's: mehr Produktivität und weniger Ertragseinbußen in der Coronakrise

Mit weltweit über 750.000 gemeldeten Infektionsfällen trifft das Coronavirus nicht nur die menschliche Gesundheit schwer, sondern auch die weltweite Wirtschaft. Wie Bloomberg warnt, gehören Rezessionen in den USA, Europa und Japan sowie das langsamste Wachstum, das jemals verzeichnet wurde, in China zu den möglichen Konsequenzen. Die Produktionsausfälle könnten sich auf über 2,7 Bio. USD belaufen — das entspricht zum Beispiel dem gesamten BIP des Vereinigten Königreichs.

Die Centers for Disease Control and Prevention in den USA empfehlen möglichst die Arbeit von zuhause, und laut einer Arbeitnehmer-Umfrage von Willis Towers Watson setzen fast die Hälfte aller Organisationen (46 %) dies aufgrund der Coronavirus-Pandemie tatsächlich um. Tech-Giganten wie Apple, Box und Twitter schicken ihre Arbeitskräfte ins Homeoffice und passen Prozesse an, damit ihre Mitarbeiter gesund und produktiv bleiben.

Es gibt zwar viele gute Ratschläge zur effektiven Telearbeit für Beschäftigte, doch hier haben wir einige Tipps zusammengestellt, wie Manager und Führungskräfte in dieser Zeit die Produktivität maximieren und Ertragseinbußen minimieren können. 

1. Geben Sie neue, unternehmensweite Richtlinien für die Telearbeit bekannt.

Nichts schadet der Produktivität mehr als mangelnde Transparenz. Klären Sie also, welche Tätigkeiten wirklich die Anwesenheit im Büro erfordern und welche sich im Homeoffice erledigen lassen. Legen Sie Richtlinien für das gesamte Unternehmen fest und informieren Sie alle Mitarbeiter in einer internen E-Mail. Ernennen Sie auch eine Kontaktperson für Fragen aus der Belegschaft.

Weisen Sie Teamleiter an, Kommunikationsregeln und tägliche Check-ins per Video zu etablieren, damit sowohl Manager als auch Mitarbeiter informiert und auf Kurs bleiben.

2. Passen Sie Ihre Strategie zur Lead-Generierung proaktiv an.

Unternehmen im Event-Marketing stehen vor enormen finanziellen Verlusten aufgrund abgesagter Veranstaltungen. Große Konferenzen wie der Adobe Summit, die Entwicklerkonferenz Facebook F8 und South by Southwest wurden bereits gestrichen. Manager in dieser Branche sollten jedoch eins bedenken: Laut Freeman belaufen sich Stornierungen auf weniger als 1 % der Events, die in den nächsten vier bis fünf Monaten in den USA, APAC, EMEA und LATAM auf dem Programm stehen. 

Denken Sie also als Führungsteam gut darüber nach, ob Sie Ihre Veranstaltung absagen, verschieben oder wie geplant durchziehen wollen. Es gibt viele erfolgreiche Alternativen, um Leads zu generieren. Bestimmen Sie Ihre beste Vorgehensweise und zentralisieren Sie dann neue Projekte in einem gemeinsam genutzten Workspace, so dass Teams sich über ihre Verantwortungen im Klaren sind und geschlossen mitziehen. Weil das Kundenverhalten sowohl im B2B- als auch im B2C-Geschäft schwer vorherzusehen sein dürfte, sollten Sie sich nach zuverlässigeren Quellen für Ihre Leads und Conversions umsehen.

3. Gewinnen Sie einen Überblick über die Arbeit, damit Sie priorisieren und planen können.

Nutzen Sie diese Zeit, um Ihre Projekte neu zu kalibrieren und sich auf solche zu konzentrieren, die Ihre Ziele und Ergebniskennzahlen unterstützen. Orientieren Sie sich mithilfe Ihrer Arbeitsmanagement-Plattform oder Ihres Projektmanagement-Tools über anstehende und laufende Aufgaben. Um einen besseren Einblick in die Arbeitsauslastung Ihres Teams zu gewinnen, können Sie Videokonferenzen mit Ihren Mitarbeitern abhalten und gemeinsam die Aufgaben, Deadlines und Engpässe durchgehen. Definieren und priorisieren Sie die Arbeit für Ihr Team, inklusive täglicher Ziele.

Falls Sie noch keinen strukturierten Arbeitseingangsprozess geschaffen haben, sollten Sie diese Gelegenheit nutzen, um Anfrageformulare oder andere formelle Prozesse für die Annahme neuer Aufträge einzuführen. Statt Anfragen einfach spontan zu bearbeiten, wie sie eintreffen, sollte Ihr Team sich auf Projekte konzentrieren, die wirklich Ihren Zielen entsprechen. Jetzt ist die Zeit gekommen, um klare Grenzen zu ziehen und neue Prozesse zu etablieren.

4. Sorgen Sie für zentralisierte, digitalisierte Zusammenarbeit.

In unserer jüngsten Umfrage zur Mitarbeiterproduktivität wurden Arbeitnehmer gefragt, welche Tools oder Möglichkeiten ihre Produktivität steigern würden. Die meist genannten Antworten waren „Die Möglichkeit, jederzeit auf meine Arbeit zugreifen und an beliebigen Orten effektiv arbeiten zu können“ sowie „Möglichkeiten für eine einfachere und effektivere Zusammenarbeit im Kontext, über Teams und Stakeholder hinweg“. Eins ist klar: Auch ohne das Coronavirus liegt die Zukunft der Zusammenarbeit bei einer einheitlichen digitalen Plattform.

Wenn Teammitglieder an verteilten Standorten arbeiten, besteht die Gefahr, dass wichtige Informationen in einer Flut von E-Mails und Instant-Messages untergehen. Es empfiehlt sich also, die gesamte projektbezogene Kommunikation in einem geteilten Space zu konsolidieren, wo Mitglieder sich sofort über Updates, Konversationen, Aufgaben usw. orientieren können. Dies erhöht die Verantwortlichkeit und bietet Sofort-Einblick in den Projektfortschritt. Fall Sie noch kein Projektmanagement-Tool verwenden, sind Google Tabellen ein nützliches Hilfsmittel für kleinere Teams.

5. Gehen Sie zu digitalen Meetings über, aber bewahren Sie dabei den menschlichen Kontakt per Video.

Unternehmen wie Box führen Dinge wie Vorstellungsgespräche und das Onboarding neuer Mitarbeiter inzwischen digital durch. Die Bereitstellung von unternehmensweiten Lösungen wie diesen gibt Teams die Flexibilität, von zuhause aus zu arbeiten, und Videokonferenzen bewahren die persönlichen Verbindungen. Machen Sie es zur Norm, dass jeder bei virtuellen Meetings seine Kamera einschaltet. So können Sie auch gut das Engagement gewährleisten.

Produktivität für die Telearbeit – und die Zukunft

Diese Strategien helfen Ihnen nicht nur, sich auf neue Verfahrensweisen für die Telearbeit einzustellen – sie dienen zugleich als Best Practices für die Zukunft allgemein. Mit einer Arbeitsmanagement-Plattform wie Wrike wird das noch einfacher. Funktionen wie gemeinsam nutzbare, individualisierbare Team-Dashboards, Status-Updates in Echtzeit und mehr als 400 App-Integrationen helfen Teams, ihr Bestes zu geben, auch wenn nicht alle Mitarbeiter im gleichen Büro sitzen.

Wrike-Teams verzeichnen 90 % weniger E-Mails und eine Reduzierung von Meetings um bis zu 30 Stunden pro Woche. Wrike ist also eine bewährte Lösung zur Schaffung kollaborativer, digitaler Spaces für leistungsstarke Teams.

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